Aprikosenbäume

Oder Vergebliches Beschwören von Hoffnung

„abrikostræerne findes, abrikostræerne findes”. – So lapidar feststellend oder durch die Wiederholung auch beschwörend beginnt das Großgedicht alfabet der dänischen Dichterin Inger Christensen aus dem Jahr 1981: „die aprikosenbäume gibt es, die aprikosenbäume gibt es”.

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Was sich aus Sümpfen gewinnen läßt

Vom Meer aus ist die Hütte, obschon eher ein Haus, nicht zu sehen. Hinter hohen Kiefern steht sie in einem lichten Wald und doch dem Ufer ganz nah. Einer von vielen Meeresarmen schneidet hier wie ein Fjord tief ins Land. Nicht weit davon ein zweiter, dann ein dritter und so fort: Amphibische Landschaft.

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Granit, auftauchend

Die rosa Granitküste der Bretagne ist sicher die bekannteste ihrer Art, aber sie ist bei weitem nicht die einzige. Das Lexikon kennt wenigstens noch eine weitere in China und eine auf Korsika. Ich kenne noch eine mehr. Und an ihr wächst der unpatinierte Granit in Rosatönen sogar noch weiter aus dem Meer in die Höhe.

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«Segeln im September»

Der Trend läuft seit Jahren: Drehbücher, die vielleicht einen halbwegs sehenswerten Spielfilm abgeben könnten, werden zu Serien mit vier bis sechs Staffeln ausgewalzt, damit die Singles abends bis in die Nacht hinein etwas zu „bingen” haben, in den Theatern verschwinden Dramen immer mehr zugunsten dramatisierter epischer Stoffe von den Spielplänen, und in der Literatur: Deutschland sucht den Großroman.

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Vom Wind getrieben

Unterwegs am Meer

Spätsommer, die Sonne brennt nicht mehr heiß und gleißend, sie wärmt mild und versöhnlich; die Getreidefelder sind weitgehend abgeernet, leuchten aber noch in dem sanften, warmen Goldton, der den Sommer abrundet, vollendet. Dahinter glänzt bis zum Horizont wie geschmolzenes Zinn das Meer. Zwischen den Inseln kreuzen vereinzelt Segelboote.

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Pause

Jetzt habe ich so lange von Japan erzählt, daß inzwischen schon andere Dinge unmittelbar vor der Tür stehen, schöne und weniger schöne. Teilweise Sonnenfinsternis eben (hier 87% Bedeckung).

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