Vom Lassen

Draußen vor dem Fenster hat ein Vorbote des novemberlichen Nassherbstes Einzug gehalten. Durch ein Leck in der Regenrinne tickt es wie ein Uhrwerk auf die Platte neben der Terrassentür, im Gartenteich werfen Regentropfen immer neue und wieder verlaufende Ringmuster auf.

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Kivi, Virtanen & Co

Nun waren wir also wieder einmal in Finnland. Und ich darf sagen, daß ich mich in diesem (abgesehen von Grönland) bei uns in Deutschland immer noch unbekanntesten nordischen Land mit jedem Mal heimischer fühle. Ich mag die Stille seiner Landschaften ebenso wie die meist ruhige Gelassenheit seiner Einwohner. Und Letztere fühlen sich Ersteren so verbunden, daß sie sich sogar nach ihnen benannten.

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Aprikosenbäume

Oder Vergebliches Beschwören von Hoffnung

„abrikostræerne findes, abrikostræerne findes”. – So lapidar feststellend oder durch die Wiederholung auch beschwörend beginnt das Großgedicht alfabet der dänischen Dichterin Inger Christensen aus dem Jahr 1981: „die aprikosenbäume gibt es, die aprikosenbäume gibt es”.

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