Schriftstellersymposium in der Wüste

Iran2016-204_2777k4 Wo die alte Karawanenstraße von Isfahan aus den Randbergen des iranischen Hochlands nach Osten in die Senke der Dasht-e Kawir hinabführt, steht ein Nomadenzelt aus schwarzem Ziegenhaar auf der ausgedörrten, hitzeflimmernden Ebene. Es ist nicht einmal ein ganzes Zelt. Um Schatten zu spenden, aber keinen Luftzug abzuhalten, hat man lediglich eine einzelne Zeltbahn zwischen dürre Bäumchen gespannt. Darunter sitzt auf bunten Teppichen eine kleine Runde von Männern, die sich bei Tee und Kaffee, Datteln und Gebäck zu einem Symposion über Fragen der Wüste zusammengefunden haben. Weiterlesen „Schriftstellersymposium in der Wüste“

Wo die kleinen Ameisen träumen

„In der Mitte der einst gut gebauten Niederlassung befand sich an einem großen freien Platz eine geräumige Karawanserai, während die meisten übrigen Gebäude, in deren Höfen und auf deren Dächern das Gras wuchs, größtenteils unbewohnt waren. Trotzdem sah man nur wenig Zeichen des Verfalls. Unweit des Ortszentrums lag eine aus Ziegelsteinen erbaute, jetzt geschlossene Moschee. … Weiterlesen Wo die kleinen Ameisen träumen

At the edge: Anārak

Unsere erste Rast auf der Fahrt in die Wüste legten wir in dem kleinen Ort Anārak ein.

«After fearful anxiety and suffering, we at last found the trail again and stumbled, utterly exhausted, into the oasis Anarak. At the first watering-trough our animals plunged their mouths into the water and drank and drank and drank; and so did we.»

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