Bahir Dar

Das letzte Wegstück nach Bahir Dar unterhalb des Geierfelsens führt parallel zum Tanasee durch ein fruchtbares Tiefland, auf dessen abgeernteten Feldern viele Vögel weiden, darunter zahlreiche überwinternde graue Kraniche, aber auch ihr stammesgeschichtlich älterer und seltenerer Verwandter, der Kronenkranich, steht am Rand kleiner Wasserläufe und wartet auf Frösche und Krebse. Nur läßt er mich nicht nah genug heran für ein Foto.

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Unter Geiern

Nach der Ernte wirkt das trockene, braune Land öde, heiß und ausgemergelt. Nur vereinzelt tupft eine Schirmakazie oder gar ein Eukalyptushain an einem für den Ackerbau zu steilen Hang etwas Grün in die Landschaft.

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Talfahrt

Von den Nordbergen zum Blauen Nil

„Zum ersten Mal verlässt du Addis Abeba, und endlich verstehst du die Lieder, die von der Schönheit Äthiopiens handeln, dem Land, in dem Gott leben möchte. Jede Sykomore ist ein Denkmal, die ocker- und vermeilfarbenen Felsen sind die Knochen der Vorfahren”.
(Francesca Melandri: Alle, außer mir, 2017)
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«Norden, was’n Wort!»

Dieser staunend bewundernde Ausruf in einem Werk von Arno Schmidt gilt auch für den Norden Äthiopiens. Gerade sind wir noch einmal im Nationalpark der Simien-Berge gewandert (Simien ist das amharische Wort für den Norden), und diese tief zerklüftete Berglandschaft hat uns wieder ebenso beeindruckt wie beim ersten Mal. Weiterlesen „«Norden, was’n Wort!»“